Mit etwas Glück und einem guten Schlussspurt haben die Dallas Mavericks um Dirk Nowitzki dieses Jahr Platz 6 der Wester Conference erobert und treffen dort auf einen Gegner, gegen den man sich – sieht man sich die diesjährige Statistik gegen Los Angeles Lakers und Denver Nuggets an – durchaus wohl fühlen kann. Immerhin hatten die Mavericks als einziges Team neben den Lakers es geschafft seit der Ära Tim Duncan diese in einer Playoffs-Serie zu schlagen.

2001 sind die beiden Teams das erste Mal in der Playoffserie aufeinenader getroffen. Damals traten die Mavs noch mit den “Big Three” – Michael Finley, Steve Nash und Dirk Nowitzki – gegen ihren späteren Coach Avery Johnson an. In diesem Jahr konnten die Mavs nur ein Spiel gewinnen, so dass nach Spiel 5 die Playoffs im Halbfinale die Sommerpause begann.

2003 gewinnt Dallas gleich das erste Spiel mit einem überragenden Dirk Nowitzki, der 38 Punkte erzielte. Allerdings hielten die Spurs in Spiel 2 dagegen und Tim Duncan zeigt mit seinen 32 Punkten und 15 Rebounds, warum auch er zu den absoluten Topstars der NBA gehört. Auch in Spiel 3 sah es dann für die Mavs nicht besser aus. Wieder erzielt Tim Duncan über 30 Punkte und holt sich diesmal sogar über 20 Rebounds.  Viel schlimmer als die Niederlage war der Ausfall von Dirk Nowitzki, der sich nach einem Foul von Ginobili das Knie verletzt und damit für den Rest der Serie ausfällt. Damit sah es überhaupt nicht gut aus für die Texaner, die dann auch prompt Spiel 4 verlieren. Im 5ten Spiel konnten sich die Mavs dann etwas erholen und die Serie verlängern, so dass es danach 2:3 stand.  Doch danach war dann Schluss. Spiel 6 ging nach einem Wahnsinn Schlussvierten an die Spurs, die in die Finals einzogen.

2006 gab es dann das letzte Aufeinandertreffen zwischen den Dallas Mavericks und San Antonio Spurs. Man könnte es auch Tauschgeschäft nennen. Allerdings gaben die Mavs Michael Finley und Nick “the Quick” van Exel an die Spurs ab und holten sich Avery Johnson als Coach. Öl ins Feuer kippte dann Mavs Besitzer Marc Cuban, der den Gegner vor der Serie auf’s übelste beschimpte. Kein Wunder, dass die Serie in 7 und damit maximalen Begegnungen zu Ende ging. Dieses Mal konnten die Mavericks sich zum Sieg beglückwünschen. Sie gewinnen im letzten spiel nach Verlängerung.