Die Dallas Mavericks haben das erste Spiel der Best of Seven Serie gegen die San Antonio Spurgs gewonnen. Damit haben Sie den Spurs schon im ersten Spiel den Heimvorteil genommen. Allerdings sind natürlich auch die Spurs so stark besetzt, dass Sie durchaus ein Spiel bei den Mavs gewinnen können.
Das Spiel lief dabei zuerst überhaupt nicht für die Mavs. Dirk Nowitzki vergab in der ersten Hälfte ungewöhnlich viele Würfe und kam insgesamt für seine Verhältnisse auf nur 19 Punkte. Damit reisst seine Serie von 25 Spielen hintereinander mit über 20 Punkten. Zur Folge hatte dies, dass die Mavericks zu Mitte des zweiten Viertels den größten Rückstand des Spieles hinnehmen mussten. Drew Gooden besorgte bei einem Spielstand von 39:26 den Mavs damit einen 13 Punkte Rückstand. Allerdings kamen die Mavericks schon vor der Halbzeitpause auf 5 Punkte zurück und gingen dann kurz nach Beginn des 3ten Viertels sogar durch einen Wurf von Nowitzki wieder in Führung.  Danach wechselt die Führung noch 4 Mal, so dass man bis zum letzten Viertel ein hochspannendes Spiel geboten bekam.
Den Unterschied machten dann schließlich die Bankspieler. Dirk Nowitzki und Josh Howard (mit 25 Punkten der beste Mav) bekamen mit 39 Punkten eine deutlich bessere Unterstützung von der Bank, als Tim Duncan (27 Punkte) und Tony Parker (24 Punkte). Die Ersatzspieler der Spurs erzielten mit 14 einfach zu wenig Punkte, um den Sieg in der Heimat zu behalten.
Überzeugen konnten dabei Brandon Bass (14 Punkte), Jose Barea (13 Punkte) und Eric Dampier (10 Punkte, 11 Rebounds). Vor allem letzterer nahm dabei auch noch Tim Duncan gut aus dem Spiel, so dass es den Anschein macht, als ob die Big-Man der Mavs sich gegen die Vorwürfe stemmen wollen, dass sie die Achillisferse der Texaner seien. Schon im letzten Spiel gegen die Houston Rockets hat mit Brandon Bass einer der großen bei den Mavericks einen Top-Center der NBA aus dem Spiel genommen.

Diese Schlüsselstelle und die des Point-Guards (Jason Kidd ist in seinem Alter sicher nicht mehr so schnell wie die ganzen schnellen Gegenspieler wie Parker, Chris Paul..) sind sicherlich entscheidend, wie die Dallas Mavericks dieses Jahr in der NBA abschneiden werden. Bleibt zu hoffen, dass sie etwas mehr Konstanz in deren Leistungen bringen. Nach dem ersten Auswärtssieg seit den letzten 9 in den Playoffs scheint es der richtige Schritt in die richtige Richtung zu sein.


-->