In eigener Sache möchte ich darauf verweisen, dass mein Trainer Andreas Pfingstl nun eine eigene Homepage für alle Kampfsport-Interessierte online gestellt hat. Unter “All-in-One” versteht er eine Selektion aus Techniken und Übungsformen (Drills) aus den Kampfkünsten JKD (Jeet Kune Do), PFS (Progressive Fighting System), MMA (Mixed Martial Arts), Ju-Jutsu und Kali um ein ganzheitliche Trainingsmethode heraus zu kristallisieren, um genannte Kampfkünste zu unterrichten.
Insgesamt basiert das Training darauf die sogenannten Attributes wie Kraft, Schnelligkeit, Koordination und Timing eines jeden zu verbessern und jeden einzelnen die Möglichkeiten offen zu lassen die für ihn optimalen Techniken anzuwenden. Das System gibt dabei keine fixen Techniken vor. Dies funktioniert hauptsächlich durch Drills, die in ihrer Form nach und nach immer freier gestaltet werden, um möglichst viele neue “Situationen” herbei zu führen und Automatismen einzutrainieren. Diese können allerdings bei jedem Kämpfertyp anders ausschauen…..
Für mehr Informationen möchte ich jeden herzlich dazu einladen diese Homepage durchzulesen oder auch bei Fragen und Anregungen Andreas Pfingstl zu kontaktieren.

Wie schon fast jedes Jahr war auch dieses Jahr wieder ein JKD/Grappling Lehrgang in Vaterstetten mit Frank Burczynski angesagt. Beginn war 2009.04.04 und Ende 2009.04.05.
Die Themen an den beiden Tagen waren wie oben Beschrieben JKD (Jeet Kune Do) und Grappling/MMA. Gerade in diesem Bereich ist es derzeit in Deutschland sicher kaum möglich einen besseren Referenten wie Frank Burczynski zu finden.
Neben anstrengenden Einheiten wie der abschließenden Bodenkampf-Session am Samstag fand man immer wieder hervoragend aufgebaute Technikeinheiten, die ein jeden der Teilnehmer weiter geholfen haben.  Als quasi Schmankerl wurde uns in regelmäßigen Abständen bildlich dargeboten, wie verschieden man sich gerade im Boden verhält, wenn Schläge und Tritte erlaubt sind. Sofort ist man in einer scheinbar sicheren Position doch unter Druck, oder manche Positionen sind gerade im Grappling toll, im MMA (Mixed Martial Arts) aber wieder eher von Nachteil.
Sonntag war dann JKD (Bruce Lee’s Kampfkunst) angesagt. Es war eigentlich ein Tag, welcher weniger körperlich als geistig anstrengend war. Grund dafür war die Ausrichtung dahingehend “Attributes” zu trainieren, die man gerade in der Selbstverteidigung benötigt.

Um nicht zu viel zu erzählen empfehle ich daher jedem, der sich für sowas interessiert, auf einen der Lehrgänge von Frank zu gehen, oder sich sein Buch “Jeet Kune Do: Die Kampfkunst von Bruce Lee” zu holen.


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