Am Wochenende findet mit dem Nikolaus-Budo-Lehrgang wieder eines der größten Kampfsport-Benefiz-Veranstaltungen in Forchheim statt.
Ausgerichtet von Michael Kann und seinen Schülern der “Warriors Martial Arts Team e.V.”-Schule sollen jedes Jahr Spenden für den Weissen Ring gesammelt werden, um Gewaltopfern in Deutschland zu unterstützen.
Neben den Organisatoren tragen vor allem die freiwilligen Referenten einen gewaltigen Anteil zum Erfolg der Veranstaltung bei.
Unterrichtet werden so in drei Hallen gleichzeitig, so dass für jeden etwas dabei ist.

Das Team aus hochkarätigen Referenten des Nikolaus-Budo-Lehrgang 2009 besteht dieses Jahr aus:
Nunjutsu: Axel Franke
Kaliradman und Capoeira: Julio Felices
Jeet Kune Do (JKD) und Grappling: Frank Burczynski
Progressive Fighting System (PFS): Andreas Pfingstl
Italienischer Messer und Stockkampf: Roberto Laura
Kickboxing: Ferdinand Mack
Kali Sikaran: Andreas Güttner
Muay Thai und Krabi Krabong: Ralf Kussler
Individual Combat System: Christian von Praun
Lameco Eskrima: Wolfgang Müller
Mixed Martial Arts (MMA) und Jiu Jitsu: Andreas Stockmann
Bartitsu: Alexander Kiermayer

Wo findest der Nikolaus-Budo-Lehrgang statt?
Turnhalle Ehrenbürggymnasium
Ruhalmstrasse 5
91301 Forchheim

In diesem Sinne: Lasst uns alle etwas für Gutes tun, reichlich spenden und das Wochenende gemeinsam ohne Verletzungen absolvieren.
Vielen Dank an Michael Kann, dem Warriors Martial Arts Team e.V., der Stadt Forchheim.

Wie schon fast jedes Jahr war auch dieses Jahr wieder ein JKD/Grappling Lehrgang in Vaterstetten mit Frank Burczynski angesagt. Beginn war 2009.04.04 und Ende 2009.04.05.
Die Themen an den beiden Tagen waren wie oben Beschrieben JKD (Jeet Kune Do) und Grappling/MMA. Gerade in diesem Bereich ist es derzeit in Deutschland sicher kaum möglich einen besseren Referenten wie Frank Burczynski zu finden.
Neben anstrengenden Einheiten wie der abschließenden Bodenkampf-Session am Samstag fand man immer wieder hervoragend aufgebaute Technikeinheiten, die ein jeden der Teilnehmer weiter geholfen haben.  Als quasi Schmankerl wurde uns in regelmäßigen Abständen bildlich dargeboten, wie verschieden man sich gerade im Boden verhält, wenn Schläge und Tritte erlaubt sind. Sofort ist man in einer scheinbar sicheren Position doch unter Druck, oder manche Positionen sind gerade im Grappling toll, im MMA (Mixed Martial Arts) aber wieder eher von Nachteil.
Sonntag war dann JKD (Bruce Lee’s Kampfkunst) angesagt. Es war eigentlich ein Tag, welcher weniger körperlich als geistig anstrengend war. Grund dafür war die Ausrichtung dahingehend “Attributes” zu trainieren, die man gerade in der Selbstverteidigung benötigt.

Um nicht zu viel zu erzählen empfehle ich daher jedem, der sich für sowas interessiert, auf einen der Lehrgänge von Frank zu gehen, oder sich sein Buch “Jeet Kune Do: Die Kampfkunst von Bruce Lee” zu holen.


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