Auf Grund eher nicht so erfreulichen Umständen konnte ich 2 Tage den Opel Corsa Color Edition mit 87PS fahren.
Dieser Leihwagen hatte in der bereit gestellten Ausstattung einiges zu bieten.
Erwähnenswert beim Corsa sind folgende Ausstattungsmerkmale:
- Navigationsgerät mit Touchscreen
- Klimanlage
- Sitzheizung vorne
- Lenkradheizung (jetzt im Sommer habe ich die Funktion nicht getestet ;-) )
- 2 teilbare Ablagen im Kofferraum
- schwarze Alufelgen
- USB und AUX Anschluss für Handy oder ext. MP3 Player
- Sportfahrwerk

In Paketen ausgedrückt sollten folgende aus dem Konfigurator von der Opel Online-Seite dazu gekauft worden sein.
- Innovations-Paket Komfort
- Innovations-Paket Multimedia
- Sommer-Paket

Nach meiner ungefähren Recherche beträgt der Neupreis für diesen Opel Corsa in der Color Edition ca. 18000 EUR.

Nun zum eigentlichen Test.
Der erste Eindruck, als ich mich in das Auto gesessen hatte, war ehrlich gesagt überhaupt nicht gut. Überall kommt einem das billige Plastik entgegen.
Vor allem die Klavierlack-Oberflächen wirken extrem billig und werten die sonst wirklich übersichtliche und auch sich wertig anfühlenden Bedienelemente extrem ab.
Der Deckel für die Ablage kam einem beim Öffnen quasi schon entgegen.

Ansonsten fühlt sicher Opel Corsa absolut in Ordnung an. Die Sitze geben guten Halt, das Lenkrad liegt gut in der Hand, der Schaltknauf fühlt sich auch wertig an….

Zum Fahrerlebnis muss ich fairerweise sagen, dass mein Toyota 177PS hat und ein Diesel ist. Vergleichen kann man demnach die Spritzigkeit nicht zwingend.
Für den Anfang kam es mir schon so vor als ob der Corsa nicht vom Fleck kommt. Mit ein wenig Eingewöhnung lässt er sich aber durchaus gut fahren. Zum Überholen muss ich allerdings 2 Gänge runter schalten.
Hier sind die ersten Werte: Fahre ich spritsparend und “komme nicht vom Fleck”, verbrauche ich ca. 6,5l Super auf 100km.
Fahre ich den Corsa allerdings immer über 3000 Umdrehungen und damit etwas sportlicher, dann liegt der Verbrauch bei ca. 9Liter pro 100km. Nach oben ist der Verbrauch wohl recht offen zu gestalten ;-)

Auffällig gut ist das Sportfahrwerk. Damit habe ich vor allem auch in Kurven ein sicheres Gefühl. Der Corsa lässt sich so zielsicher durch die Kurven bewegen.

Der geteilte Kofferraum erscheint auf den ersten Blick nicht sonderlich groß und bestätigt auch den ersten Eindruck. Viel mehr als meine große Sporttasche geht da nicht rein.
Etwas besser wird es, wenn man den Zwischenboden raus nimmt und den gesamten Kofferraum nutzt. Ok man hat dann eine Ladekante zu überwinden, aber man verliert sonst einfach zu viel Stauraum.

Fazit:
Der Wagen hat also durchaus mehr Stärken als Schwächen. Hervorzuheben sind aus meiner Sicht das Fahrwerk, das Navi, die Sitz- und Lenkradheizung.
Zerstört wird der gute Eindruck vor allem durch das billig wirkende Ambiente. Der erste Eindruck beim Einstieg vermittelt zumindest mit “nicht kaufen”.
… stellt sich die Frage: Gibt man nach dem ersten Eindruck der Sache noch eine realistische zweite Chance?

P.S.: Bilder reiche ich zeitnah nach :-)

Seiten und Frontansicht

Seiten und Frontansicht

Seit März 2010 darf sich meine Freundin über Ihren neuen Honda Civic in der GT Ausführung freuen.
Dabei muss ich sagen, dass der Eindruck innen sich mit dem Äußeren deckt.
Der Civic fokusiert einfach. Entweder man liebt ihn, oder man hasst ihn. Für irgendetwas dazwischen ist dieses Design wohl auch nicht gedacht.
Insgesamt macht alles den Eindruck einer wirklich hochwertigen Verarbeitung. Das fängt schon beim eingelassenen Türgriff auf.
Einzig die Ablage in der Mittelkonsole deutet darauf hin, dass da noch mehr Ausstattung mit bestellt werden konnte. Diese Abdeckung ist nicht 100% sauber verarbeitet.
Der Sitz ist trotz der “normalen” Ausführung sehr gut und bietet genug Seitenhalt bei rasanteren Fahrten.

Nun wer sich dieses Interieur des Honda Civic anschaut, wird feststellen, dass alles auf das “Fahren” optimiert ist. Alle Bedienelemente sind entweder über das Multifunktionslenkrad oder den zum Fahrer hin gerichteten Knöpfen erreichbar.

Seiten und Frontansicht Seiten und Frontansicht

Honda Civic Interieur GT Ausführung

Das automatisch “abblendende” Licht in den Armaturen ist bei normalen Licht sehr gut ablesbar. Bei direkter Sonneneinstrahlung lässt sich die Geschwindkeit auf der Anzeige aber kaum noch ablesen. 

Nun zum eigentlichen Grund, weswegen man sich so ein Auto kauft. (Ok, meine Freundin hat sich den Civic wegen dem Design gekauft ;-) )
Ausgestattet ist der Honda Civic mit einem 140PS Benzin-Motor, welcher in den richtigen Drehzahlbereichen (ab 2,5-3T Umdrehungen) einen wirklich guten Zug entwickelt.
Die Gangschaltung ist knackig und direkt. Rennfahrerfeeling wirkt durch das schlichte Design der Gangschaltung vermittelt. Der Verbrauch liegt aktuell (nach 3.000 km) bei 7,5l/100km – für diese Motorleistung durchaus akzeptabel. Sicherlich hilft der eingebaute Tempomat den Verbrauch durch eine gleichmäßigere Fahrt zu reduzieren.
Etwas eigenartig ist beim Honda Civic die Eco-Anzeige neben der Geschwindigkeitsanzeige. Diese zeigt dem Fahrer in welchem Gang für den optimalen Verbrauch gefahren werden sollte. Folgt man dieser Anzeige fährt man in der Stadt bei Tempo 50 den Civic im 6ten Gang durch die Gegend.
Voraussetzung für den optimalen Verbrauch ist dann allerdings, dass der Fahrer wissen muss, aus welchem Gang der Wagen beim entsprechenden Tempo optimal heraus beschleunigt. 

Insgesamt muss man allerdings sagen, dass der Honda Civic z.b. im Vergleich zum Seat Leon mit gleicher PS-Zahl schlechter raus beschleunigt, da der Civic einfach noch um einiges schwerer und damit behäbiger ist.

Seiten und Heckansicht Heckansicht

Honda Civic Heck Ansicht

Fazit: Will man einen vom Design hochwertigen Sportflitzer, dann ist man beim Honda Civic absolut richtig. Allerdings merkt man schon das Gewicht des Autos. Wer sich also ein Panorama-Dach oder ähnlichen Schnickschnack noch einbauen will, der wird noch ein paar mehr Einbußen in Sachen Beschleunigung erleben.
In den Kurven macht der Wagen Spaß und er hat ein Design (wenn man es mal lieb gewonnen hat) über das man sich lange freuen kann.

Seiten und Frontansicht

Frontansicht

Auch ich werde mir demnächst einen neuen Wagen holen. Sollten Sie sich noch nicht entschieden haben, empfehle ich sich erstmal online um zu sehen.

Skoda Octavia 2010 ImpulseEdition Frontansicht

Skoda Octavia 2010 ImpulseEdition Frontansicht

Seit März 2010 bin ich stolzer Besitzer des genannten Skoda Octavia Impulse Edition in der Farbe Silber. Der erste Eindruck, frisch gewaschen und poliert, war schon mal ein sehr guter. Optisch lässt der Octavia Kombi keine Wünsche offen, die laienhafte Betrachtung der Verarbeitung sowohl innen wie auch außen lässt auf einen hohen Qualitätsstandard schließen. Platz ist vorne wie hinten ausreichend vorhanden um wenigstens vier Personen bequem von einem Ort zum anderen zu kutschieren. Der Kofferraum ist geräumig und durch einen doppelten Boden besonders flexibel nutzbar. Die Kofferraumabdeckung läuft in einer Schiene und lässt sich dadurch besonders komfortabel aus- und einziehen.
Das Lenkrad entspricht heutigen Standards und ist mit Kunstleder überzogen. Dies ist allerdings gewöhnungsbedürftig, da es sich deutlich künstlicher anfühlt als der Name des Materials es verspricht.
Das mp3-CD-Radio ist in der Konsole integriert und gut, schnell und leicht zu bedienen. Die Soundqualität ist so gut, dass ich den Subwoofer aus meinem Vorgängermodell wohl in den Speicher verfrachten werde. Eine Buchse um per kleinen Klinkenstecker ein externes Medium wie einen mp3-Player anzuschließen befindet sich in der Armlehne und wird wohl bald genutzt werden.
Die Armlehne ist in der Höhe verstellbar und nach vorne ausziehbar, so dass wohl jeder Ellbogen bequem darauf Platz findet.

Skoda Octavia 2010 ImpulseEdition HeckansichtSkoda Octavia 2010 ImpulseEdition Innenansicht

Skoda Octavia 2010 ImpulseEdition Heckansicht und Innansicht

Der Skoda Octavia Impulse Edition im täglichen Gebrauch, eine Geschichte in Episoden:

Erster Eindruck beim Skoda Octavia:
Das erste Fahren war schon ein Genuss, alles funktioniert so wie man sich das von einem Mittelklassefahrzeug vorstellt. Lenkung spricht direkt an, Motor hängt gut am Gas, Bremsen sind wie von VW gewohnt gut im Saft und die Kurvenlage ist für den etwas höheren 4×4 auch gut. Die Schaltung ist angenehm weich und der Sitz verspricht guten Halt auch bei der Fahrt durch schnelle, enge Kurven.
Besonders hervorheben möchte ich die abgespeckte Version des Kurvenlichts. Die mitschwenkenden Scheinwerfer hätten Aufpreis gekostet, deshalb erledigt das bei meinem Modell der jeweilige Nebelscheinwerfer. Dieser schaltet sich bei einem gewissen Lenkeinschlag und beim Blinken auf der entsprechenden Seite zu und beleuchtet wirklich hilfreich den seitlichen Straßenabschnitt.

Die ersten 1000 Kilometer:
Solange sollte ich meinen Bleifuß zügeln, sagte der Händler! Ich hielt mich auch dran und trotzdem zieht der 2 Liter VW Turbodiesel wirklich schön im unteren Drehzahlbereich. Besonders spannend ist der Bereich von zwei bis zweieinhalbtausend Umdrehungen, da geht echt einiges vorwärts.

Von 1000 bis 3000 Kilometer:
Bei diesem Kilometerstand bin ich inzwischen angelangt und möchte noch ein paar weitere, reflektierte Erfahrungswerte zum Besten geben.
Der Durchzug im unteren Drehzahlbereich ist vom Gefühl her der Schönste. Im oberen Drehzahlbereich zieht der Skoda Octavia aber weiter sehr homogen durch. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei ca. 210 km/h, der Weg dahin vergeht relativ schnell.
Will man dagegen Sprit sparen sollte man den Tempomat bei 120 bis 130 km/h einstellen und den Motor einfach machen lassen. Das Ergebnis sind Verbräuche unter 5 Liter auf 100 km. Diese entstehen aufgrund des sechsten Gangs und einer Drehzahl um die 2500. Im Schnitt braucht der Octavia zwischen 6 und 7 Liter im gemischten Terrain. Beim Spitzentempo schluckt er ca. 15 Liter pro 100 km.
Die Anzeige des Bordcomputers scheint ca. 0.2 Liter/100 km zu wenig anzuzeigen.

Fazit:
Absolut empfehlenswert! Ich bin bislang sehr zufrieden und bin mir relativ sicher, dass mir mein Octavia noch lange Freude bereitet.

Autor des Berichts: Andreas Pfingstl

Sollten Sie sich überlegen auch einen neuen Wagen zu holen und sich noch nicht entschieden haben, empfehle ich sich erstmal online um zu sehen.

Seit einigen Tagen besitze ich nun die FT80 von Polar. Als absolutes Flaggschiff hat diese Uhr einige Seiten, aber auch leider auch viele Schwächen, die zum Teil bedingt durch die Uhr selber oder durch den Online-Service “polarpersonaltrainer” hervorgerufen werden.


Fangen wir also an. Die Polar FT80 kommt in einem ordentlichen Karton daher. Darin war auch der G1 GPS Sensor beigepackt, den ich mir gleich für das Radfahren und Laufen zugelegt hatte. Allerdings erwarte ich bei so einer Uhr gleich von Anfang an etwas mehr. Die aufgebrachte Schutzfolie für das Display hält keine 5 Minuten in Benutzung aus und eine hochwertige Version dieser Schutzfolie ist auch nicht in Sicht. (Ich freue mich schon auf den ersten Kratzer im Display :-( , aber dazu später mehr). Geliefert wird die FT80 mit dem Flowlink-Sensor einem dicken Handbuch, dem Pulsgurt und dem Sensor. Der G1 GPS Sensor wurde ebenfalls mit Handbuch und ordentlich in einer Stofftasche verpackt beigelegt. Leider habe ich hier schon eine Halterung für das Fahrrad vermisst, da das Befestigungsband des GPS Sensors zwar für einen Arm reicht, aber viel zu lang für einen Fahrradrahmen ist.

Polar G1 GPS SensorErstes Einschalten, Initialisierung, Online-Service (polarpersonaltrainer.com)

Nun gut. Beim Einschalten der Pulsuhr sollte man sich nicht wundern. Es werden gleich mal alle persönlichen Daten wie Größe, Gewicht, Alter Geschlecht abgefragt. Hinzu kommen noch die üblichen Einstellungen wie die Zeit, und der Darstellung für Uhrzeit und Geschwindigkeit.
Es empfliehlt sich etwas Zeit zu nehmen, da die Initialisierung noch nicht vorrüber ist. Eine der Basiskennzahlen beim Training ist bei Polar der sogenannte Own Index. Dieser wird ermittelt, indem man den vorher leicht befeuchteten Pulsgurt anlegt und in Ruhestellung (optimal in liegender Position) einige Minuten sich ausruht. Wenn man dann das Gefühl hat ausgeruht zu sein, startet man unter Menü – Anwendungen – Fitness-Test. Dieser dauert ca 5 Minuten. Den daraus resultierenden Wert kann man im Handbuch in der entsprechenden Tabelle vergleichen und sieht sofort, wo man liegt. Mehr muss man hier im ersten Schritt nicht machen.
Polar Flowlink

Weiter geht es dann dazu sich auf der Polar-Seite zu registrieren. Die Installation der Software auf dem Rechner ist kinderleicht. Leider musste auch ich nach einigen Rückfragen der Blog-Leser feststellen, dass die Polar FT80 nicht mit dem Polar Pro Trainer 5 kompatibel ist. Nach der Installation und der Registrierung lohnt es dann schon das erste Mal die Uhr mit dem OnlineProfil zu syncronisieren. So spart man sich eine Menge Eingaben. Insgesamt ist die Seite schön übersichtlich aufgebaut. Man kann einiges damit anstellen, aber es gibt auch einige Dinge, die nicht so schön sind. Doch dazu später mehr. Verbunden wird die Polar FT80 einfach nach der Installation durch das Drauflegen auf den Flowlink™ Sensor.

Test des Polar FT80 beim Laufen und Radfahren

Nachdem ich mir den G1 GPS Sensor gekauft habe, habe ich natürlich auf den Footpod verzichtet. Allerdings stellt sich gleich heraus, dass der GPS Sensor fast 10 Minuten gebraucht hat, um sich einzuloggen und die erste Position zu bestimmen. Wenn man also dann schon losgelaufen ist, verwässert man damit die Ergebnisse am Ende, da die erste Zeit des Trainings zwar mit erhöhtem Puls registriert wird. Allerdings die Geschwindigkeit 0 beträgt. So senkt man natürlich die Durchschnittsgeschwindigkeit und am Ende die Gesamtleistung. Wie man dieses Problem umgehen kann, habe ich leider nocht nicht heraus gefunden.
Während des gesamten Trainings kann man dann immer sicher in welchem Bereich man trainert. Generell bietet die Polar Uhr eine schöne Ansicht, ob man schon im Maximalbereich trainiert, oder weiter darunter. Auch gibt es eine schöne Anzeige mit der Geschwindigkeit, doch hier stellt sich gleich die nächste Unschönheit vor. In der Ansicht mit der Geschwindigkeit wird der eigene Puls nicht mit angezeigt, so dass man diese für mich wichtigsten Kriterien nicht nebeneinander sieht. Gleichzeitig bieten andere Hersteller wie Garmin bereits die Möglichkeit das Trainingsergebnis auf einer topografischen Karte auszuwerten, so dass man auch sieht an welchen Anstiegen der Puls steigt, oder wo der Puls sinkt. All dies bietet Polar nicht an.
Sollte man aber diese Schwächen bzw diese zusätzlichen Features nicht benötigen ist die Polar FT80 hervorragend. Die Daten sind schnell erreichbar, die Uhr trägt sich sehr angenehm und der Sync läuft extrem schnell.

Test des Polar FT80 beim Fitnesstraining

Beim Fitnesstraining ist dazu zu sagen, dass die Polar FT80 wirklich schöne Funktionen hat. Man kann im Online-Profil sich Trainingsprogramme als Favourit abspeichern und diese auf die Pulsuhr übertragen. Unschön ist allerdings, dass keine Meldung kommt, dass der Trainingsplan auf die Uhr übertragen worden ist. Ich habe erst nach verzweifelter Suche und später nach Start des Fitnesstrainings gesehen, dass die Übungseinheiten übertragen worden sind. Schön ist auch, dass bereits eine Vorauswahl an Kraftübungen auf Polarpersonaltrainer.com angeboten werden. Man kann dort jederzeit eigene neue Übungen eingeben und die auf die Uhr übertragen.
Vorsicht: Jeder, der sich nicht selber einschätzen kann bzw. es sich nicht selber zutraut, macht die Eingaben mit einem echten Fitnesstrainer. Bei der Individualisierung der Übungen wird die Frage nach der sog. “1RM” gestellt. Das ist die Maximallast, die man bei einer Wiederholung schafft. Um diese Last allerdings heraus zu finden steigt die Verletzungsgefahr ziemlich!
Unschön ist aber auch, dass die Eingaben für den Übungsnamen später auf der Uhr nur bis zu einem bestimmten Zeichen angezeigt werden. Machen Sie demnach zwei ähnlich heißende Übungen, dann müssen Sie später raten, was gemeint ist.
Während dem Training misst die FT80 de Puls pro Satz und meldet dann, wenn der nächste Satz angegangen werden sollte. Damit verhindert man eine Abkühlung des Körpers und damit das Verletzungsrisiko und eine Überanstrengung des Körpers.

Weitere Erfahrungen mit dem FT80

  • Beim Nutzen der Funktion Wochenziel sollten Sie nach dem Trainingsplan vorgehen. Das Problem ist, dass falls Sie angenommen die ersten sechs Tage nicht trainieren, dann schindet Sie die Pulsuhr auf einem hohen Level bis Sie den Wochenplan erreicht haben. (Sie können natürlich auch abbrechen)
  • Sollten Sie Sportarten (wie Basketball, Ju-Jutsu, oder andere “Kontaktsportarten) betreiben, dann werden Sie ein Problem haben dort in Ihren Kalender Trainingszeit und vor allem die verbrannten Kalorien bzw. Leistungen einzutragen, da Sie während dem Training weder Pulsgurt noch Pulsuhr an haben. Dadurch fließen diese geleisteten körperlichen Anstrengungen nicht in die Berechnungen für Wochenziel bzw. Wochenvergleiche und Fotschritt mit ein.
    Auf diese Frage hat mir das Polar-Team leider noch keine Antwort gegeben.

Fazit und mein persönliches Testergebnis zur Polar FT80:

Die Polar FT80 ist mit Sicherheit eine tolle Uhr. Nachdem ich als persönliches Ziele weder meine sonstigen Sportarten, noch Vergleiche im Terrain benötige, reichen die Funktionen vollkommen aus. (Ich fahre auf dem Rennrad fast immer die gleichen Strecken ab, so dass ich meine persönlichen Vergleiche ziehen kann) Stören tut mich vor allem aber die lange Einbuchzeit des GPS-Empfängers und die nötige Eingabe für das “1RM” (aktuell habe ich dort einfach die Gewichte eingetragen, mit denen ich pro Satz arbeite). Man kann zwar sich diese Maximallast ausrechnen lassen. Allerdings hatte ich noch nicht die Möglichkeit gehabt die Korrektheit dieser Berechnung zu testen.
Insgesamt muss ich sagen, dass die Uhr in der Oberklasse der Pulsuhren anzusiedeln ist. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob ich den bezahlten Preis nochmal dafür ausgeben würde. Dafür hat das Gesamtkonzept einfach zu viele Schwächen.


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