Seiten und Frontansicht

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Seit März 2010 darf sich meine Freundin über Ihren neuen Honda Civic in der GT Ausführung freuen.
Dabei muss ich sagen, dass der Eindruck innen sich mit dem Äußeren deckt.
Der Civic fokusiert einfach. Entweder man liebt ihn, oder man hasst ihn. Für irgendetwas dazwischen ist dieses Design wohl auch nicht gedacht.
Insgesamt macht alles den Eindruck einer wirklich hochwertigen Verarbeitung. Das fängt schon beim eingelassenen Türgriff auf.
Einzig die Ablage in der Mittelkonsole deutet darauf hin, dass da noch mehr Ausstattung mit bestellt werden konnte. Diese Abdeckung ist nicht 100% sauber verarbeitet.
Der Sitz ist trotz der “normalen” Ausführung sehr gut und bietet genug Seitenhalt bei rasanteren Fahrten.

Nun wer sich dieses Interieur des Honda Civic anschaut, wird feststellen, dass alles auf das “Fahren” optimiert ist. Alle Bedienelemente sind entweder über das Multifunktionslenkrad oder den zum Fahrer hin gerichteten Knöpfen erreichbar.

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Honda Civic Interieur GT Ausführung

Das automatisch “abblendende” Licht in den Armaturen ist bei normalen Licht sehr gut ablesbar. Bei direkter Sonneneinstrahlung lässt sich die Geschwindkeit auf der Anzeige aber kaum noch ablesen. 

Nun zum eigentlichen Grund, weswegen man sich so ein Auto kauft. (Ok, meine Freundin hat sich den Civic wegen dem Design gekauft ;-) )
Ausgestattet ist der Honda Civic mit einem 140PS Benzin-Motor, welcher in den richtigen Drehzahlbereichen (ab 2,5-3T Umdrehungen) einen wirklich guten Zug entwickelt.
Die Gangschaltung ist knackig und direkt. Rennfahrerfeeling wirkt durch das schlichte Design der Gangschaltung vermittelt. Der Verbrauch liegt aktuell (nach 3.000 km) bei 7,5l/100km – für diese Motorleistung durchaus akzeptabel. Sicherlich hilft der eingebaute Tempomat den Verbrauch durch eine gleichmäßigere Fahrt zu reduzieren.
Etwas eigenartig ist beim Honda Civic die Eco-Anzeige neben der Geschwindigkeitsanzeige. Diese zeigt dem Fahrer in welchem Gang für den optimalen Verbrauch gefahren werden sollte. Folgt man dieser Anzeige fährt man in der Stadt bei Tempo 50 den Civic im 6ten Gang durch die Gegend.
Voraussetzung für den optimalen Verbrauch ist dann allerdings, dass der Fahrer wissen muss, aus welchem Gang der Wagen beim entsprechenden Tempo optimal heraus beschleunigt. 

Insgesamt muss man allerdings sagen, dass der Honda Civic z.b. im Vergleich zum Seat Leon mit gleicher PS-Zahl schlechter raus beschleunigt, da der Civic einfach noch um einiges schwerer und damit behäbiger ist.

Seiten und Heckansicht Heckansicht

Honda Civic Heck Ansicht

Fazit: Will man einen vom Design hochwertigen Sportflitzer, dann ist man beim Honda Civic absolut richtig. Allerdings merkt man schon das Gewicht des Autos. Wer sich also ein Panorama-Dach oder ähnlichen Schnickschnack noch einbauen will, der wird noch ein paar mehr Einbußen in Sachen Beschleunigung erleben.
In den Kurven macht der Wagen Spaß und er hat ein Design (wenn man es mal lieb gewonnen hat) über das man sich lange freuen kann.

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Auch ich werde mir demnächst einen neuen Wagen holen. Sollten Sie sich noch nicht entschieden haben, empfehle ich sich erstmal online um zu sehen.


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